Neue Projekte brauchen Zeit

Sorry Leute, dass ich hier schon länger nichts mehr gepostet habe, aber ich arbeite derzeit an einem neuen Projekt (und meine Uni braucht ja auch noch etwas Zeit).

Aber bald gibt es hier wieder Neues, dann auch News zu meinen geplanten Projekten. Soviel sei verraten: Es wird christlich und es wird groß ;)

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Herr, wer wird bestehen?

Nach einigen Tagen ohne Nachrichten hier, in denen ich mich mehr um TwitChrist gekümmert habe, nun wieder ein Impuls. Diesmal zur gestrigen Tageslosung.
Impuls zum 30.06.2010:

Wenn du, HERR, Sünden anrechnen willst –
Herr, wer wird bestehen?
~ Psalm 130, Vers 3

Wer kann vor dem Herr bestehen? Sündigen wir nicht alle täglich immer wieder aufs Neue? Können wir überhaupt nicht sündigen? Sündige ich nicht sogar selbst dann, wenn ich nichts tue, da ich dann das Leid meines Nächsten ignoriere?

Die Antwort auf diese Fragen, die Antwort auf Psalm 130 müssen wir aber nicht suchen. Wir müssen nicht mit Gott zaudern, er hat uns die Antwort schon lange gegeben. Gottes Antwort auf all diese Fragen ist Jesus Christus.

Wir sündigen weiterhin, aber unsere Sünden sind uns vergeben. Durch seinen Tod ist es ein für alle Mal vorbei, dass Gott uns am Ende die Rechnung präsentiert. Unsere Rechnung ist bereits bezahlt, egal wie hoch der Betrag am Ende auch sein wird.
Wir müssen uns nur einladen lassen.

Hierzu ein, ich gebe zu etwas krasses aber doch sehr nettes Video:

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Ein Gott der Starken?

Nach einer, etwas längeren Wochenendpause geht meine Impulsreihe nun weiter.
Impuls zum 22.06.2010:

Christus spricht: Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.
~ Evangelium des Johannes, Kapitel 15, Vers 7

Eine, wenn man so will, starke Verheißung. Was ich auch will, Gott wird es mir geben. Nur wie oft will man Dinge, die man nicht bekommen kann. Entweder sie sind zu teuer oder aus anderen Gründen nicht machbar. Ein neuer Flatscreen, eine Playstation, oder was auch immer.

Glaube ich also nicht richtig, wenn ich all diese Dinge nicht bekomme, die ich mir so sehr wünsche? Sind also, anders gesagt, nur die Erfolgreichen, die Gewinner, in Christus und somit wahre Gläubige?
Anders herum, glauben alle Armen, Kranken und Schwachen nicht richtig?`Oder sind sie nur “zu dumm” um richtig zu fragen?

Aber was wäre das dann für ein Gott? Ein Gott nur für die Starken?
Vermutlich lesen wir diese Stelle aber auch einfach zu irdisch, zu menschlich. Solange wir auf dieser Welt leben, sind wir auch bis auf wenige Ausnahmen an ihre Gesetze gebunden. Wenn wir aber einst im Reich des Herren leben, dann werden wir auch bekommen, was wir verlangen. Dann in der wirklich bedeutenden Welt, gilt diese Verheißung unumstößlich. Ich habe da allerdings so ein Gefühl, dass wir dann nach keiner Playstation mehr verlangen werden.

Ich wünsche euch einen gesegneten Dienstag!

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WordPress 3.0 Final – Möge das Update beginnen!

Soeben wurde WordPress in der Version 3.0 freigegeben. Da dieses Blog hier ohnehin schon seit Tagen auf der aktuellen Nightly basiert, ist ein Update kein großes Problem.

Anders sieht dies leider bei meinen Projekten “Schwandorf Evangelisch” und TwitChrist aus. Hier stehen mir erst einmal ausgiebige Backups bevor. Wird also eine lange Nacht.

UPDATE 21:58 Uhr: Update von Schwandorf Evangelisch läuft. Mal sehen.
UPDATE 22:12 Uhr: TwitChrist ist aktualisiert.

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Ist Gott für uns?

Impuls zum 17.06.2006:

Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen.
~ Buch des Propheten Jesaja, Kapitel 43, Vers 2

Eine starke Prophezeiung, welche uns Jesaja hier gibt. “Mit Gott werde ich Superman” könnte man diesen Vers vielleicht in unseren Sprachgebrauch übertragen. Mit Gott kann uns niemand etwas anhaben, mit Gott bin ich unbesiegbar. Entspricht das wirklich unserer Erfahrungswelt? Können wir mit Gott wirklich alles machen? Empfinden wir mit Gott keinen Schmerz?
Und wenn wir Schmerz empfinden, ist Gott dann etwa nicht bei uns? Gerade dann, wenn wir seiner Hilfe und seines Zuspruchs bedürften? Was ist das für ein Gott, der nur bei uns ist, wenn es uns gut geht?

Wenn dem so wäre, dann hätten wir einen grausamen Gott,  einen Gott, der sich an unserem Leid zu erfreuen scheint. Aber vielmehr ist es aber vielleicht so, dass uns mit Gott der Schmerz der Welt nichts anhaben kann. Wenn ich um die Gnade Gottes und die Unsterblichkeit meiner Seele weiß, dann kann kein weltliches Leid meine Zuversicht erschüttern, denn ich weiß, dass mein Leid immer nur von vorübergehender Dauer ist und verglichen mit der Ewigkeit Gottes nur einen kurzen Moment darstellt. Oder um es mit den Worten des Apostels Paulus zu sagen:

Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
~ Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom, Kapitel 8, Vers 31

Ich wünsche euch allen einen gesegneten Tag.

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Audienz der Zensoren (I) – Präludium der Arroganz

“Könnten Sie mal kurz raus kommen?” – mit diesem Satz begann auf dem Balkon des EG ein Schauspiel besonderer Güte, welches man, so finde ich jedenfalls, dem Netz nicht vorenthalten darf. Aber machen wir uns zunächst mit den Parteien vertraut. Bereits auf dem Balkon befindlich, nennen wir sie die Bewohner, die aufgebrachten Bewohnern des EG, ein Vertreter des Heimrats und ich. Dieser Aufforderung folgend und somit den Balkon betretend, ein Handlanger unseres Vermieters (“die Chefin”) und ein Handlanger der mit der Zensur betrauten Firma.

Es folgt eine dann doch garnicht so kurze Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Zensur und einzelner Filter, deren Absurdität ich ja bereits geschildert habe. Den Verlauf des Gesprächs erspare ich euch, allzumal die beiden Handlanger, wohl auch wegen mangelnder Entscheidungsgewalt, nur sehr begrenzt Kommunikationsbereit waren.

Das Ergebnis sieht nun wie folgt aus: Die Filter bzgl. Alkohol, Tabak, extremistischer Gruppierungen und sexueller Aufklärung sind aufgehoben. Die Filter bzgl. Pornografie, Glücksspiel und illegaler Drogen (Wer bestellt Drogen im Netz?) bleiben. Der Hinweis, dass auch Kontaktportale für Homosexuelle gesperrt sind und dass das Diskriminierung sei, wurde ignoriert, genauso wie mein Hinweis. dass manche PCs mit dem neuen Netz Probleme machen. Auf einen konkreten Fall von Problemen bei der Recherche für die Uni erhielten wir die Antwort: “Das muss die Chefin entscheiden, aber Sie können ja in ein Internetcafé gehen und dort recherchieren.” Klar, dafür habe ich einen Internetanschluss um im Café meine Arbeit machen zu müssen.

Mal sehen, was “die Chefin” sagen wird…

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Zufall oder Wirken des Höchsten?

Impuls zum 16.06.2010

»Doch Gott kam mir zu Hilfe, und deshalb stehe ich bis zum heutigen Tag als sein Zeuge vor den Menschen, den einfachen ebenso wie den hoch gestellten. Was ich bezeuge, ist nichts anderes als das, was die Propheten angekündigt haben und wovon bereits Mose gesprochen hat: dass nämlich der Messias leiden und sterben müsse und dass er als Erster von den Toten auferstehen werde, um dann allen Völkern das Licht des Evangeliums zu bringen, sowohl dem jüdischen Volk als auch den anderen Völkern.«
~ Der Apostel Paulus, Apostelgeschichte des Lukas, Kapitel 26, Verse 22&23

“Gott kam mir zu Hilfe!” – Froh kann jeder sein, der diesen Satz schon einmal aussprechen durfte. Wer Gottes Hilfe hautnah erfahren hat, für den ist dieser Gott nicht länger fremd. Wer um den Beistand des Höchsten weiß, der kann auch Zeiten des Zweifels überstehen und bestärkt mit noch größerer Gewissheit aus ihnen hervorgehen.
Hat Gott in dein Leben schon einmal eingegriffen?

In meinem Leben gibt es einen solchen Moment. Ich war mit einer Gruppe Jugendlicher bei einer geführten Canyoning Tour. Ich ging voran, direkt hinter unserem “Guide”.
An einer sehr schmalen und vor allem rutschigen Stelle verlor ich den Halt und drohte in die Tiefe zu stürtzen. Im letzten Moment spürte ich einen Ruck an meinem Gurtzeug. Es war die Hand unseres Guides, welcher gerade noch reagieren konnte und mich geistesgegenwärtig festhielt. Nur einen Augenblick später hätte er mich nicht mehr erreichen können. Und wenige Augenblicke später wäre ich 10 Meter tiefer auf die Felsen aufgeschlagen. Aber dazu kam es nicht. Ich verdanke diesem Mann, dessen Namen ich nicht einmal kenne, mein Leben. Ich habe ihn auch nicht gefragt, weil ich erst Tage später begriff, wie knapp ich in diesem Moment meinem Ende entgangen bin.
Nun kann man sicher von Glück reden. Wäre ich nicht ganz vorne gegangen, ich wäre tot. Hätte der Guide nur einen Augenblick später reagiert, ich wäre tot. Wären nicht meine Jugendlichen durch meinen Absturz gewarnt worden, vielleicht wäre es einem anderen passiert. Die Jugendlichen hätten sicher nicht so reagieren können wie unser Guide. Vermutlich wäre dann einer meiner Jugendlichen tot gewesen.
Eine Menge Zufälle, oder doch das Wirken des Höchsten?
Deshalb stehe ich bis zum heutigen Tag als sein Zeuge vor den Menschen, den einfachen ebenso wie den hoch gestellten.

Ich wünsche euch einen gesegneten Tag.

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Einmal angenommen…

Impuls zum 15.06.2010

Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa zu euch gesagt, dass ich dorthin gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
- Evangelium des Johannes, Kapitel 14, Vers 2

Einmal angenommen, dein Leben wäre ein großer Raum.
Ein Raum mit, sagen wir einmal, 80 Quadratmetern.
Jeder Quadratmeter steht für ein Jahr deines Lebens.
Wie würde dein Raum heute aussehen?
Wie vollgestellt ist dein Raum schon?
Welche Möbel stehen schon darin?
Wie sieht der Quadratmeter deines aktuellen Lebensjahres derzeit aus?
Welche Pläne hast du um deinen Raum weiter zu gestalten?
Was würdest du umgestalten, wenn du könntest?
Und wie viel Platz hat Gott in deinem Leben?

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Von Zwergen und Gottesmännern – Eine Hymne auf die Zensur

Noch gut erinnere ich mich an die Welle der Empörung, welche kurzzeitig durch das Land schwappte, als vor einigen Monaten auch dem letzten in unserem christlich-westlichen Staat klar wurde, dass es Länder auf dieser Welt gibt, welche das Internet zensieren um so ihre Bürger von kritischen Informationen fern zu halten. An diesem Zustand hat sich nichts geändert, aber die Empörungswelle ist vorüber und die “nächste Sau wird durchs Dorf getrieben”.
Kurze Zeit später die nächste Zensurempörung als Ursula (“Zensursula”) von der Leyen etwas zu laut darüber nachdachte, unser Internet hier in Deutschland mit Stoppschildern zu versehen. Auch diese “Sau” hat unser Dorf erfolgreich verlassen und für anderes Platz gemacht, obwohl diese Pläne noch immer nicht endgültig aus der Welt sind.

Nun scheint es so, als ob einige Menschen an leitenden Stellen der Gesamtkirchenverwaltung Erlangen über diese Geschichten wohl doch nicht empört waren, sondern sie vielmehr für eine gar nicht so schlechte Idee hielten, welche man vor Ort doch gleich einmal anwenden könnte – und was bietet sich hierfür besser an, als das neu erworbene Mietobjekt “Theologisches Studienhaus Werner-Elert-Heim”, von welchem man seit dem 1. Januar dieses Jahres der Träger ist.

Uns Mietern wurde versprochen, dass, natürlich nur aus Haftungsgründen, mit der Einführung des neuen W-LAN ein Filter installiert wird, welcher aber ausschließlich eindeutig illegale Inhalte blocken soll. Nun gut, nicht toll aber irgendwo verständlich. Niemand hat ja Lust, dass irgendwann die Polizei im Heim antanzt, weil irgendwer Mist gemacht hat.

Nur wie erklären sich mit obigem Versprechen folgende, derzeit aktive, Filter:
Pornography, Gambling, Alcohol&Tobacco, Sex Education
Vor allem die beiden zuletzt genannten Filter treiben einige doch sehr skurrile Blüten:

  • Alcohol&Tobacco: Hier werden nahezu sämtliche Hersteller und Anbieter von Akohol- und Tabakwaren geblockt. Hierunter fällt witzigerweise sogar folgender Auftritt: entlaskeller.de – Warum bitte sperren die uns Erlangener Biergärten???
  • Sex Education: Mein persönlicher Lieblingsfilter. Hierunter fallen nämlich auch Seiten der BZgA wie z.B. machsmit.de

Das schlimme aber ist: Viele scheint das nicht zu stören. Keine Empörung, bestenfalls etwas Zorn aber manchmal sogar etwas Verständnis “Pornos? So was brauche ich sowieso nicht!” – Das es hier um Grundsätzliches geht, das verstehen bei Weitem nicht alle.
Aber wie die Vertreterin unseres Trägers schon in einem Schreiben an uns meinte: “Der Internetanschluss ist ein Service. Niemand ist gezwungen, sich an das Netz anzuschließen”.
Ich für meinen Teil besorge mir jetzt einen eigenen Anschluss. Ich habe keine Lust mehr auf Diskussionen die zu nichts führen. Ein Hoch auf die Zensur – ohne mich!

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Wo hast DU Platz für den KÖNIG?

Impuls zum 14.06.2010

Gesegnet sei er, der König,
der im Namen des Herrn kommt!
- Evangelium des Lukas, Kapitel 19, Vers 38

Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze!
Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin.
- Der Prophet Sacharia, Kapitel 9, Vers 9

Also …

Wo hast DU
in deinem LEBEN
Platz für den KÖNIG?

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